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leichenwetter entstauben Werke verstorbener deutscher Dichter und kleiden sie in ein zeitgemäßes Gewand aus dunklem Metal mit klassischem und elektronischem Einschlag. Die um die Jahrtausendwende gegründete Formation webt die tiefsinnigen und vielschichtigen Perlen der Lyrik in ein ebenso komplexes akustisches Kleid aus brachialen Gitarren und Streichern. Dabei verbinden sich Gedichte aus unterschiedlichen Epochen, vom Barock bis zum Expressionismus, mit der Musik aus einer Schnittmenge zwischen Gothic und Metal zu einem homogen-logischen Gesamtkonzept. So lüften leichenwetter den Schleier des Vergessens von einigen Kleinoden der Dichtkunst und transportieren sie in einer Schnittmenge aus der Härte des des Metal-Genres, der Klassik und Elektronik atmosphärisch in die Gegenwart.

Die Textauswahl erfolgt ausschließlich nach individuellen Vorlieben und reicht von recht unbekannten Werken und Dichtern quer durch die literarischen Epochen bis hin zu bekannten Standardwerken. Die Band lässt auch die Klassiker des Deutschunterrichts wie den „Erlkönig“ nicht unberücksichtigt. Doch wer nun erwartet, leichenwetter missionierten die Jugend der Welt, wird angenehm überrascht: Die Texte werden von Rockbariton Numen nahtlos-rockig in die druckvollen, ausgefeilten Arrangements eingeflochten.

Das leichenwetter -Studioalbum „Letzte Worte“ war im Jahr 2005 allerdings
kein Abschiedsgruß, sondern vielmehr der verheißungsvolle Start einer neuen,
hungrigen Band mit einer gewaltigen Live-Erfahrung.

An die Qualität des Debüts knüpfen leichenwetter 2007 mit dem Album „Klage“ an,auf dem sie weitere Kleinode deutscher Dichter in völlig neuem Licht erstrahlen lassen.

Nach einer Phase personeller Umorientierung präsentieren sich leichenwetter 2009 stärker denn je. Durch den Einfluss von Stephan Voigt (ex-Phantoms of Future, Plastic, Zwischenwelten Musical, etc.) gewinnt der Anteil der klassischen Musik im Sound ein größeres Gewicht. Doc. Bawin sorgt seit Juli 2009 am Vier- bzw. Fünfsaiter für die harten tiefen Töne.

leichenwetter ziehen bei ihren zahlreichen Konzerten das Publikum durch ihre charismatische Bühnendarbietung in ihren Bann und hinterlassen nicht nur durch den wohldosierten Einsatz von Feuer und Rauch einen bleibenden Eindruck.

Durch bemerkenswerte Support-Konzerte (u.a. für Doro, Subway to Sally, Megaherz, Tanzwut, The Vision Bleak, Nik Page, The Crüxshadows, Die apokalyptischen Reiter, etc.) konnten sie sich eine ständig wachsende, treue Anhängerschaft erspielen




© 2010 leichenwetter | impressum